liquitec

bio-m®

TMAi/TMAe Behälter­magnet­rührwerk

Für die meisten sterilen Mischaufgaben ist das Boden­magnet­rührwerk die erste Wahl. Doch nicht jeder Behälter lässt einen Einbau von unten zu. Wenn Behältergeometrie, Rohrführung am Boden oder die Prozesschemie es ausschliessen, setzen wir das TMA von oben auf den Deckel­flansch — mit derselben hermetischen Magnet­kupplung. Es ist keine Alternative zum BMA, sondern das Werkzeug für die Fälle, in denen der Boden nicht in Frage kommt.

30 NcmKleinster Antrieb, für Pilotreaktoren
2500 NcmGrösster Antrieb, für Produktionsbehälter
F2Eingesteckter Topf, ohne Schweissen

Bauarten

Zwei Lagerungen. Eine Kupplung.

Beide Bauarten übertragen das Drehmoment hermetisch über eine Magnet­kupplung und laufen auf Keramik­lagern. Sie unterscheiden sich darin, wo die Lagerung sitzt.

TMAi

Innenliegende LagerTMAi

Vielseitiges Magnet­rührwerk für pharmazeutische Prozess­behälter. Die Keramik­lager erlauben einen ruhigen Dauer­betrieb unter hohen hygienischen Anforderungen.

TMAe

Aussenliegende LagerTMAe

Die Lagerung liegt ausserhalb des Produktraums. Ein aussenliegender CIP-/SIP-Anschluss macht die Lagerstelle gut reinigbar.

Einsatz

Wenn der Boden nicht frei ist.

Freier Behälter­boden

Bodenmagnet und Einschweiss­flansch belegen Platz am Behälter­boden und können in kleinen Behältern Ablauf­ventil oder Sumpf behindern. Das TMA verlegt den Antrieb auf den Deckel. Der Boden bleibt frei für einen zentralen Ablauf und eine einfache Führung der Ernte­leitung.

Abrasive Feststoffe

Bei Kristallisation oder Suspension setzen sich schwere Feststoffe am Boden ab. Läuft ein Boden­rührwerk an, während das Lager im Sediment steckt, verschleisst die Keramik schnell. Beim TMA sitzen die Lager im Gasraum; das hängende Rührorgan hebt die Feststoffe beim Anlaufen vom Boden ab.

Nachrüstung bestehender Behälter

Viele ältere Behälter rühren über eine Gleitring­dichtung im Deckel­flansch. Ein Loch im Boden eines abgenommenen Druck­behälters ist regulatorisch und wirtschaftlich meist ausgeschlossen. Wir bauen Magnet­antriebe auf das vorhandene DIN- oder ANSI-Flanschbild; die Druckgerätezulassung des Behälters bleibt erhalten.

Frei hängende Welle

Eine von oben eingebaute Welle ohne Abstützung am Boden unterliegt Durchbiegung und Wärmedehnung. Wir berechnen kritische Drehzahl und Wellendurchmesser für jede Einheit. Ohne unteres Stützlager begrenzt die kritische Drehzahl die Wellenlänge — innerhalb dieser Grenze legen wir aus.

Kupplung und Anschluss

So viel Drehmoment wie nötig.

Die Magnet­kupplung wird nach Viskosität und Volumen bemessen. Jedes Kilogramm zu viel hängt am Deckel­stutzen. Als Schnittstelle ist der eingesteckte Topf der Standard.

  • Antriebe von 30 Ncm für Pilotreaktoren bis 2500 Ncm für Produktions­behälter
  • Feine Abstufung: Antrieb passend zur Wellenlänge, wenig Pendelmasse auf dem Stutzen
  • F2, eingesteckter Topf: durch den Stutzen eingeführt und an den vorhandenen DIN- oder ANSI-Flansch geschraubt
  • Kein Schweissen am Behälter — Umstellung von Gleitring­dichtung auf Magnet­antrieb am bestehenden Anschluss

Rührorgan

Der Prozess wählt das Rührorgan. Die Mechanik die Verbindung.

Den Durchmesser des Rührorgans berechnen wir aus den Prozessdaten. Wie es an der Welle befestigt wird, ist dagegen keine Katalogfrage: Wellenmass und Stutzendurchmesser setzen die Grenzen.

  • Propeller­rührer für scherarme Suspension
  • Scheiben­rührer für Gasdispersion
  • Häufig eingesetzt: Segment-, Schrägblatt- und Propeller­rührer
  • Verbindung geschweisst oder lösbar — festgelegt nach mechanischer Stabilität und Einbaubarkeit durch den Stutzen

Antrieb

Für wenig Bauhöhe und besondere Zonen.

Beim Einbau von oben fehlt oft die Höhe über dem Deckel. Die Antriebsbauart legen wir mit Ihnen nach Platz und Zone fest.

Niedrige Bauhöhe

  • Kompakte Planetengetriebe
  • Deutlich weniger Bauhöhe als ein Schneckengetriebe
  • Für Skids mit begrenzter Deckenhöhe

Reinraum und Ex-Bereich

  • Antriebs­gehäuse aus Edelstahl für offene Reinräume
  • Druckluftmotor für explosionsgefährdete Bereiche

Kontakt

Anfrage

Ob und wie ein Einbau von oben geht, entscheiden Deckel­flansch, Stutzendurchmesser und Wellenlänge. Schreiben Sie uns Flanschnorm, Nennweite und Behältermasse.

Lieber direkt?

+41 55 450 83 00 sales@liquitec.ch